Ökumenische Gemeinschaft im Wandel der Zeiten

Artikel-Nr.: ISBN: 978-3-86893-212-6

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Dieses Buch wird in einer Zeit verfasst, in der die Welt in ungewohnter Weise in Bewegung ist. Nicht allein die großen Mengen an Menschen, die aus Konflikt- und Armutszonen der Welt in Bewegung auf eine erhoffte, bessere Zukunft für sich und ihre Kinder sind, sondern auch eine Zeit in der durch eben jene Wanderbewegung in Richtung Europa, ein entscheidend neuer Schub in Richtung interkulturelle und interreligiöse Gesellschaftsformen in Ursprungsländern der Ökumenischen Bewegung  entsteht. Es ist ein Schub, der Sensibilität in eben jenen beiden Bereichen, dem Umgang mit dem Fremden, der nicht gekannten Kultur und dem Anderen, der nicht gekannten Religion, verlangt. Es ist, so sind wir der Meinung, die ökumenische Situation par excellence. Wir leben in einer Zeit der Herausforderung, uns noch einmal mit unseren Selbstverständnissen auseinanderzusetzen, die die Suche nach Einheit in einer polyzentrischen, multikulturellen und transreligiösen Makrogesellschaft von uns verlangen. Was heißt Katholizität im Zeitalter der Globalisierung? Welche Bedeutung muss der Schrei nach Gerechtigkeit, Frieden und ökologischer Nachhaltigkeit, der aus den Stimmen der vielen, am Mangel derselben Leidenden erklingt, in einer ökumenisch orientierten Handlungsperspektive haben?

Zu den Autoren:

Karl-Heinz Dejung (geb.1941), ist Pfarrer der Evangelischen Kirche von Hessen und Nassau (EKHN). Er promovierte 1972 über „Die Ökumenische Bewegung im Entwicklungskonflikt 1910–1968“, bei Heinz-Eduard Tödt in Heidelberg. Danach war er sechs Jahre am Institut für Ökumenischen Forschungsaustausch (ERE) in Rotterdam/NL tätig. Ab 1978 leitete er das ökumenisch-missionarisches Arbeitszentrum der Gossener Mission in Mainz. 1982 initiierte er die Mainzer Ökumenischen Tage, aus denen das „Plädoyer für eine ökumenische Zukunft“ hervorging. Ihm diente er 15 Jahre als Vorsitzender. 1975 übernahm er die Leitung des Zentrums Ökumene der EKHN. Zwischen 2004 und 2014 war Lehrbeauftragter am Seminar für Religions- und Missionswissenschaft in Mainz.

Gert Rüppell (geb. 1943) promovierte zum Thema „Die Menschheit und ihre Einheit als Thema in der ökumenischen Diskussion zwischen 1910 und 1983“, 1992 bei Konrad Raiser in Bochum. 1975 Studienleiter der Missionsakademie, Hamburg. Ab 1987 an der Internationalen Volkshochschule Viittakivi/ Finnland, wo er an der Universität Helsinki bei Tuomo Mannermaa mit missionarisch-ökumenischen Themen 1994 kumulativ zum Dozenten für Ökumenik habilitierte. Bis 2012 nahm er dort Lehraufträge wahr. 1995 wurde er Programmsekretär Mission und Bildung beim ÖRK in Genf. Ab 2002 arbeitete er für ökumenische Fortbildung (Ecu-Learn) beim Comenius Institut/Münster. Ab 2007 ist er Lehrbeauftragter für Ökumenik an der Universität Bielefeld. 2016 erhielt er dort eine Honorarprofessur verliehen.

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