Vol. 10: Auswärtige Kulturpolitik der Türkei. Vom späten Osmanenstaat bis in die Gegenwart

Artikel-Nr.: ISBN 978-3-86893-374-1

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94 pages, paperback
14,8 x 21,0, 2021

Die auswärtige Kulturpolitik der Türkei hat in den letzten beiden Jahrzehnten einige Aufmerksamkeit erfahren. In dieser Darstellung wird mit Beispielen von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart gezeigt, mit welchen Mitteln türkische Regierungen, Vereinigungen und einzelne Personen das Image des Landes im Ausland zu fördern und zu kontrollieren suchten. Diese Überrsicht beginnt mit dem Thema Orden und Ehrenzeichen, befasst sich ausführlicher mit dem Ausstellungswesen und dem Tourismus sowie der Rolle der Übersetzungsliteratur. Am Rande berücksichtigt sie Themen wie Arbeitsmigration und Exil sowie das deutsch-türkische Kulturabkommen. Der Autor versucht bei aller Themenvielfalt auch einzelnen kulturellen Akteuren gerecht zu werden.

Zum Autor

Klaus Kreiser war bis 2005 Professor für Türkische Sprache, Geschichte und Kultur an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Zuvor lehrte er an der Universität München und forschte an der Abteilung Istanbul des Deutschen Archäologischen Instituts. Gastaufenthalte führten ihn nach Chicago, Paris und türkische Hochschulen. Seine Forschung konzentriert sich auf die Geschichte und Kultur der osmanischen Länder und der Republik Türkei. Schwerpunkte sind dabei Städte und Baudenkmäler, mystische Bruderschaften und der große Reisende Evliya Çelebi. Für einen weiteren Leserkreis hat er Bücher über Atatürk und Istanbul geschrieben. Die zusammen mit Christoph K. Neumann verfasste „Geschichte des osmanischen Reichs und der modernen Türkei“ erschien 2020 in dritter Auflage und wurde in mehrere Sprachen übersetzt.
 

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