Der Koran als Kodex

Artikel-Nr.: ISBN 978-3-86893-365-9

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250 Seiten
14,8 x 21,0 cm, geb., 2021
Leseprobe

Die orientalistische Verneinung der Historizität des Korans wird in diesem Buch anhand der beiden zentralen im 1./7. Jh. abgeschlossenen Kanonisierungsprozesse des Korantextes widerlegt, welche zunächst eine Vereinheitlichung des Konsonantentextes (rasm) und sodann eine Optimierung der Lesbarkeit im Hinblick auf die koranische Orthographie mit sich brachten. Anschließend wuchs das öffentliche Interesse an der neuen Standardausgabe des Korans rasant und stetig. Infolgedessen entstanden nicht nur neue Berufe, z. B. Kopisten und Punktierer, sondern im Laufe des 2./8. Jh. auch Techniken der Papierherstellung. Parallel dazu entwickelte sich eine ganze Reihe von Koranwissenschaften, u. a. die Wissenschaft der koranischen Orthographie und ihrer Charakteristika, die der Maṣāḥif-Punktierung und Vokalisierung sowie die der numerischen Erfassung und Einteilung des Korantextes. Der vorliegende Sammelband bietet verschiedene Einzelstudien zur Geschichte des Korans und der frühen Korankodizes. Er dient als Fortsetzung von Der Koran als Kanon (EB-Verlag, 2020).

Zum Autor:

Omar Hamdan ist Professor für Koranwissenschaften am Zentrum für Islamische Theologie (Universität Tübingen). Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehört die Geschichte des Korans, d. h. er befasst sich u. a. mit der Schriftlichkeit und Mündlichkeit der Koranüberlieferung sowie mit der Entstehung und Kanonisierung des Korantextes.

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