Band 11: „Worte ohne Schutzanzug“: Wagô Ryôichi


Band 11: „Worte ohne Schutzanzug“: Wagô Ryôichi

Artikel-Nr.: ISBN 978-3-86893-173-0

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Wohl als erster japanischer Kunstschaffender reagierte der Lyriker Wagô Ryôichi auf die Geschehnisse des 11. März 2011 in Fukushima. Beinahe parallel zur Dreifachkatastrophe schrieb er auf Twitter kurze Texte, die später in Buchform erschienen. Die Wahl des neuen Kommunika­tionsmittels als Medium für japanische Lyrik stellte eine Novität dar. Mit dem Band „Worte ohne Schutzanzug“ liegt nun zum ersten Mal ein zentraler Teil der Arbeiten Wagôs, nämlich das „Notizbuch zur Erdbebenkatastrophe“ (2012; Shinsai nôto), in Übersetzung vor: insgesamt 35 Gedichte, die den Schock durch Erdbeben und Tsunami, die unmittelbare großflächige Zerstörung in Nordostjapan sowie die bedrohlichen Konsequenzen der Havarie des Atomkraftwerks thematisieren. Wagôs „Post-Fukushima-Literatur“ bedeutet die Verarbeitung einer traumatischen Erfahrung und ist zugleich, wie es die Analyse der Beiträge zeigt, ein wichtiges Zeitdokument.
Die vorliegende Monographie entstand im Rahmen der „Textinitiative Fukushima“ (TIF) und des Forschungsprojekts Fukushima am Interdisziplinären Zentrum für Ost­asienstudien (IZO) der Goethe-Universität Frankfurt.

Zur Verfasserin

Madlen Beret, BA-Studium an der Humboldt-Universität zu Berlin und der Tôkai-Universität, Kanagawa. 2014 Abschluss des Masterstudiengangs „Japan in der Welt: Globale Herausforderungen, kulturelle Perspektiven“ der Japanologie Frankfurt. Derzeit tätig an der Goethe-Universität Frankfurt sowie als Sprachdozentin an einer Privatschule.

Leseprobe

English Abstract: 

“Among the contributors to a post-3/11-literature is the Fukushima-based poet Wagô Ryôichi who was the first to deal with the topic. From the 16th of March onward he published his so-called “Shi no tsubute” (Pepples of Poetry) on Twitter. Due to his poetic live report of the disaster he became one of the most well-known persons of “Fukushima”. The study includes the first full length German translation of Wagô’s poem collection “Shinsai nôto” (Notes on an Earthquake Disaster) which was published one year after the catastrophe. The first part of the analysis examines how Wagô poetically chronicles and deals with daily life in Fukushima after March 11. The second part focuses on his presence in both print and social media and reveals the poet’s deeply conflicted stance towards his radioactively contaminated but still beloved home region.” (Madlen Beret)

Beret’s research is part of the project “Japan After “Fukushima”” initiated by Japanese Studies Frankfurt and The Interdisciplinary Centre for East Asian Studies (IZO) at Goethe-University.

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